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GEODETIC BAMBOO DOME
In Zusammenarbeit mit dem Kreativ-Aktionstruppe airtrain.li hat streetwise für's diesjährige 404 Festival 2008 Basel ein geodätischer Bambus Dome gebaut.
streetwise-Dome
Ein geodätischer Dome ist eine sphärische Kuppelkonstruktion aus Dreiecken. Der streetwise-Dome hat einen Durchmesser von 7m und eine Höhe von 3.5m. Die Konstruktion besteht aus 270 Bambus-Stäben ca. 1m, welche mit Gartenschlauch-Stücken und Kabelbinder zu Dreiecken, bzw. 5- und 6-Ecken verbunden sind und so eine Halbkugel bilden.
Das Besondere an der streetwise-Konstruktion besteht vor allem darin, dass die Bambus-Stäbe mit den Gartenschlauch-Stücken bereits miteinander verbunden sind. Beim Aufbau entfällt somit ein sortieren der einzelnen Stäben nach Länge. Die 5 Bambus-Stränge müssen lediglich im richtigen Muster ausgelegt und die Ecken jeweils mit Kabelbinder verbunden werden.
Der Aufbau des streetwise-Domes benötigt weder viel Kraft, noch sonderliches Geschick oder Werkzeuge - ein bisschen Konzentration damit keine Ecke vergessen geht - that's it! Der Dome kann auch locker von einer einzelnen Person auf- und abgebaut werden.
geodesic dome allgemein
Geodätische Kuppeln zeichnen sich durch ihre großartige Stabilität (Erdbebensicherheit) und ihr günstiges Verhältnis von Material zu Volumen aus. Als Lebensraum bieten sie Vorteile die sich durch natürlichere Schallverteilung und Luftzirkulation darstellen. Geodätische Kuppeln bieten ausgezeichnete Hellhörigkeit. Die Kugelform ermöglicht außerdem eine konstante Sonnenbestrahlung während des ganzen Tages sowie die Möglichkeit Fenster nach Belieben zu verteilen.
history
Das erste neuzeitliche Beispiel einer geodätischen Kuppel war das Planetarium Jena (1926) der Carl-Zeiss-Werke von Walther Bauersfeld. Buckminster Fuller entwickelte die Technologie der geodätischen Kuppeln ab den 1940er Jahren weiter und benutzte dabei erstmals den Begriff "Geodesic". Breite Aufmerksamkeit erfuhr die Fuller-Kuppel, die auf der Expo '67 in Montreal als Pavillon der USA gezeigt wurde. In der Architektur der US-amerikanischen Hippies wurden geodätische Kuppeln aus Holz zu einer beliebten Konstruktionsweise. (z.B. BURNING MAN)
Basel
Auch in Basel gibt es geodätische Kuppeln: Die Künstlerformation AIRTRAIN erforscht seit 2006 verschiedene Konstruktionsformen und Anwendungen des geodätischen Domes. AIRTRAIN entwickelt sich dabei jedoch nicht nur räumlich, sondern auch als sozialer Körper, in dem sich alle am Entstehenden beteiligen können; wie zum Beispiel im Sommer 2007 auf dem Lothringerplatz Basel und danach anlässlich der Ausstellung "Volksgarten. Politik der Zugehörigkeit" in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Graz während dem "steirischen herbst 2007" in Graz (AUS).
> watch AIRTRAIN 2007 video
Links
Technische Daten
- Konstruktion: sphärische Kuppel mit einer Substruktur aus Dreiecken (nach W. Bauersfeld / R. Buckminster Fuller)
- Masse: Diameter 7m , Höhe 3.5m
- Material: Bambus , Gartneschlauch, Fallschirm
- Realisation: Mat Branger [DSU], Hakan M. Cavdar (streetwise.ch) Dominik Ziliotis (airtrain.li) > Merci beaucoup!!!
Kontakt / Infos / Interesse:
Verein streetwise,
Matthias Branger [DSU],
Klingentalgraben 15, 4057 Basel
email:procreaction (at) yahoo.de
web: www.streetwise.ch/dome.htm
